Finanzielle Entschädigung für unberührte Küste?

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Die Stadtverwaltung von Artà auf Mallorca hat eine gemeinsame Initiative gestartet, um von übergeordneten Behörden finanzielle Entschädigungen für den Schutz ihres Gemeindegebiets zu fordern.

Artà verfügt über 25 Kilometer Küstenlinie und verfolgt ein Stadtentwicklungs- und Tourismusmodell, das auf Nachhaltigkeit und Küstenschutz ausgerichtet ist. Dieses Modell ermöglichte den Erhalt ökologisch wertvoller Gebiete wie Sa Canova und Cala Torta.

Der Schutz der Küste verursacht der Stadtverwaltung jedoch erhebliche Kosten, insbesondere für Rettungs- und Erste-Hilfe-Dienste. Daher fordert die Stadtverwaltung einen stabilen Finanzierungsmechanismus zur Deckung dieser Kosten. Die Regierungsparteien (PSOE-Pi) schlagen vor, diese Hilfen über den Sicherheitsfonds, die Steuer für nachhaltigen Tourismus oder eine spezielle Subventionslinie für Küstengemeinden zu organisieren.

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Andere autonome Regionen wie Galicien und die Kanarischen Inseln dienen als Vorbild, da diese bereits ähnliche Mechanismen zur finanziellen Unterstützung von Gemeinden eingerichtet haben. Der Antrag richtet sich an die Regierung, das Tourismusministerium, den Verband der lokalen Körperschaften und, auf Antrag der PP, auch an die Küstenbehörde. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Aktuell finanziert die Stadtverwaltung die Rettungs- und Erste-Hilfe-Dienste in Sa Canova, Cala Torta und am Stadtstrand von Colònia de Sant Pere aus eigenen Mitteln. Da es keine Konzessionen für Liegestühle oder andere Dienstleistungen gibt, werden keine Einnahmen erzielt.

Eine Studie schätzt, dass die jährlichen Kosten für diese Dienste von 164.000 Euro auf 218.000 Euro steigen werden. Als Beispiel wird das Fürstentum Asturien angeführt, das jährlich einen Rettungsplan für Strände umsetzt und den Überwachungs- und Rettungsdienst an zahlreichen Stränden koordiniert und finanziert.

Die Stadtverwaltung betont, dass die Strände von Artà ein wichtiger touristischer Faktor für die gesamten Balearen sind und wesentlich zum Image der Qualität und Nachhaltigkeit der Region beitragen. Die Sicherheit dieser Gebiete kommt nicht nur der Gemeinde, sondern der gesamten autonomen Region zugute.

Quelle: Agenturen